Gasthaus Wagner

Werner, der Gastwirt, bezeichnet sich selbst als »das Kind meines Großvaters«. Schon als Junge war er immer in der Kneipe. Wenn viele Leute im Gasthaus waren, zum Beispiel bei Hochzeiten oder anderen großen Feiern, zog er sich gerne in das kleine Zimmer seines Großvaters zurück, um mit ihm fernzusehen.

Sie lacht, als sie sagt: »Wir hatten einen alten Herd in der Küche. Er war sehr groß, mit einem Metallrohr, an dem Küchentischdecken hingen. Wenn Grieben oder Rindersuppe kochten, saß ich auf der Kante des Herdes und sah zu.

Restaurant Wagner in Großklein
Kindheit, Küche, kulturelles Erbe

Werner, der Gastwirt, bezeichnet sich selbst als »das Kind meines Großvaters«. Schon als Junge war er immer in der Kneipe. Wenn viele Leute im Gasthaus waren, zum Beispiel bei Hochzeiten oder anderen großen Feiern, zog er sich gerne in das kleine Zimmer seines Großvaters zurück, um mit ihm fernzusehen. Heute führt Werner die Gaststätte seines Großvaters in der dritten Generation.

Vom Herd zu herzhaften Gerichten
Sie lacht, als sie sagt: »Wir hatten einen alten Herd in der Küche. Er war sehr groß, mit einem Metallrohr, an dem Küchentischdecken hingen. Wenn es Grieben oder Rindersuppe gab, habe ich mich auf den Rand des Herdes gesetzt und zugeschaut.« Seine Mutter hatte immer Angst, dass er sich den Hintern verbrennt - aber für Werner war es die schönste Ecke im Haus.

Heute verfügt die Küche nicht mehr über einen Holzofen, sondern über einen modernen Gasherd und eine Fritteuse. Trotzdem stehen Rindsuppe und Tafelspitz auch heute noch auf der Speisekarte, ebenso wie viele andere Gerichte, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. »Wir sind retro«, sagt Werner mit einem schiefen Lächeln. »Wir haben keine Pinzette, um Teller zu entziffern, sondern echte Hausmannskost.«

Die Gäste lieben dieses einfache, hausgemachte Essen. Ob Huhn, Gordon Bleu, Leber oder das gute alte Wiener Steak - alles, was viele Menschen zu Hause nicht mehr panieren wollen, bestellen sie hier gerne. Und dann gibt es noch die »falsche Flecksupp'n« - eine deftige Suppe mit Schweinsbäckchen. »So wird sie hier schon immer genannt«, betont Werner.

Ein Haus mit Geschichte und Seele
Das Gebäude war einst eine Schuhmacherei, dann ein Laden, später eine Tischlerei. Erst mein Großvater eröffnete eine Kneipe und legte damit den Grundstein für das heutige Gasthaus. Heute, fast 25 Jahre nachdem Werner das Gasthaus übernommen hat, hat es sich zu einem etablierten Gasthaus im Herzen von Großklein entwickelt, gewachsen aus Erinnerungen, getragen von starken Familienbanden.

Ein Ort des Vergnügens und der Geselligkeit
Wenn Sie also eine Küche wollen, die nach Kindheitserinnerungen des Wirtes schmeckt, nach frischem Griebenschmalz, duftender Suppe und anderen klassischen Köstlichkeiten, dann gehen Sie zum Wagner, wo Sie vorzugsweise einen Tisch am Vordereingang finden, wo, wie Werner sagt, »die Gäste gerne sitzen - und ich auch«.«