Backhendlstation Gasthof Schneider

Hier, wo schon seit dem 18. Jahrhundert serviert wird, ist Gastfreundschaft keine Modeerscheinung, sondern ein lebendiges Erbe. Hans-Peter ist hier geboren, aufgewachsen und seiner Stammkneipe treu geblieben. Wo früher das Schlafzimmer seiner Großeltern war, findet heute der erste Empfang für spontane Gäste statt: »Kapplwirt, wir brauchen einen Hahn!«, hieß es, als sie ans Schlafzimmerfenster klopften.

Ob Wild, Gänsestopfleber, Gegrilltes oder alte Klassiker, die Speisekarte im Gasthaus Schneider ist umfangreich und abwechslungsreich. Dabei ist »ein gutes Huhn etwas Besonderes«, wie Hans-Peter versichert.

Mageres Huhn mit Tradition
Die Familie Schneider - 300 Jahre Leben mit dem Gasthof

Hier, wo schon seit dem 18. Jahrhundert serviert wird, ist Gastfreundschaft keine Modeerscheinung, sondern ein lebendiges Erbe. Hans-Peter ist hier geboren, hier aufgewachsen - und seiner Stammkneipe treu geblieben. Wo früher das Schlafzimmer seiner Großeltern war, findet heute der erste Empfang für spontane Gäste statt: »Kapplwirt, wir brauchen einen Hahn«, hieß es, als sie ans Schlafzimmerfenster klopften. Opa weckte die Oma, der Ofen wurde angezündet, der Hahn mitten in der Nacht geschnappt. Es wurde gegessen, getanzt und gelacht. Und so entwickelte sich die Kapplwirtschaft zu einer echten Institution, die sich auf fette Hühner spezialisierte, genannt Backhendlstation

Kapplwirt - wie alles begann
Ob Wildbret, Gänseleber, Gegrilltes oder alte Klassiker - die Speisekarte bietet Schneider Kneipen ist umfangreich und vielfältig. Gleichzeitig versichert Hans-Peter: »Ein gutes ghanaisches Huhn ist etwas Besonderes«. Und davon ist man sofort überzeugt, wenn man es mit Salat, Pommes frites oder Reis zu essen beginnt, wobei das knusprige Buchweizenhähnchen wie ein Stern auf dem Teller hervorsticht. Auch die anderen Gerichte werden mit Liebe, Respekt vor der Region und den Tieren zubereitet. Als Landwirt weiß Hans-Peter genau, woher jedes Stück Fleisch kommt.

Generationen, Geschichten und authentisches Kneipenleben
Was das Restaurant der Familie Schneider besonders auszeichnet, ist der Familiengedanke. Der Gasthof ist seit Generationen im Familienbesitz und wurde noch nie verkauft. »Vor einigen Jahren war ich mit 15 Jahren der jüngste Wirt beim Steirerfest, mein Großvater war der älteste in der Region«, erzählt Hans-Peter. »Mein Großvater hat uns Buben immer die Musik ausgemacht, und ich habe sie wieder angestellt«, sagt er und lächelt. Es war eine herzliche Meinungsverschiedenheit zwischen dem ältesten und dem jüngsten Wirt im Dorf.

Heute führt auch die Straße direkt am Gasthaus vorbei Kneipp Fünf Elemente Aktiv-Wanderweg. Wanderer kehren ein, Familien verbringen ihren Urlaub in gemütlichen Gästezimmern. Der Aussichtsturm ist nicht weit entfernt, aber das größte Erlebnis ist die Gastfreundschaft. »Woher kommst du, wohin gehst du?« - das hat mein Großvater immer gefragt. Und das hat sich Hans-Peter besonders zu Herzen genommen.

»Viele Menschen wussten nicht, welchen beruflichen Weg sie einschlagen sollten«, stellt Hans-Peter klar. »Für mich war es mit 15 Jahren klar - ich wollte Gastwirt werden. Und das bin ich auch heute noch mit ganzem Herzen.« Heute ist er auch über die Grenze hinaus bekannt. Als »Schneiderwirt«, das gilt auch für seine »Institution« Backhendlstation. Er ist als derjenige bekannt, der den Mut hatte, schnell zu erkennen, dass die Menschen auf dem Land nicht nur wegen eines Getränks und eines Kartenspiels kommen, sondern auch wegen des guten Essens. Heute kommen alle gerne. Wegen der fettigen Hühner - und wegen der herzlichen Gastfreundschaft.