- Essen & Trinken, Unterkunft & Urlaub
“Altes Hammerherrenhaus” Familie Glänzer
Wenn man das Alte Hammerherrenhaus in Übelbach betritt, spürt man - hier lebt Geschichte. Und Gemütlichkeit. Erbaut im Jahr 1748, einst Wohnsitz der Schmiede, ist es heute ein Lokal mit Seele.
- "Altes Hammerherrenhaus" Familie Glänzer
- Vormarktstraße 1, 8124 Übelbach
- glaenzer.at
- [email protected]
Hier kann man unter den Stuckdecken schlafen, die Wendeltreppe hochsteigen, sich an die warme Wand des Kachelofens lehnen - oder im Garten den Blick ins Tal genießen. »Gäste sagen oft: «In so einem alten Haus habe ich noch nie geschlafen'", sagt Gisela.
Wo die Geschichte knarrt und der Holzofen wärmt
Wenn Sie das Haus betreten Altes Hammerherrenhaus in Übelbach spürt man, dass hier Geschichte lebendig ist. Und Vertrautheit. Erbaut im Jahr 1748, einst Wohnsitz von Schmieden, ist es heute ein Gasthaus mit Seele. Geführt wird es von Gisela Glänzer, die zusammen mit ihrem Mann das alte Gemäuer aus den Ruinen wieder zum Leben erweckt hat. »Unser Haus ist nicht ganz wasserdicht«, sagt sie und lächelt. Wenn der Wind vom Berg her weht, bläst er durch die Balken unseres Hauses.
Hier kann man unter Stuckdecken schlafen, Wendeltreppen hinaufsteigen, sich an die warme Wand eines Kachelofens lehnen - oder im Garten den Blick ins Tal genießen. »Gäste sagen oft: «In so einem alten Haus habe ich noch nie geschlafen'", sagt Gisela. Und es stimmt: Zwischen den Holzbalken, dem Wappen und den Bögen hat jedes Zimmer seinen eigenen Charakter. Einen Aufzug gibt es nicht - aber dafür viel mehr Geschichte in jeder Ecke. Die Ursprünge des Hauses reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück - und das spürt man.
Ein Familienunternehmen mit Herz und Geschmack
Heute führt Gisela das Haus nicht mehr allein. Ihre beiden Kinder arbeiten in der Küche, die Schwiegertochter hilft beim Catering, kurzum: Es ist ein echter Familienbetrieb, an dem alle Generationen beteiligt sind. Gisela kocht so, wie sie es gelernt hat: mit Gespür, Handarbeit und Liebe zum Detail. Ihr Backhendl ist legendär, und ihr paniertes Rindfleisch ist ein besonderer Alt-Wiener Gruß aus der Küche. Dazu serviert sie Erdäpfel mit Kräutern und hausgemachter Remoulade - einfach, authentisch und herrlich lecker.
Und wenn Sie Glück haben, bekommen Sie auch einen Strudel - Apfel, Quark oder Heidelbeere. Gisela bekam einen Apfelstrudel zur Prüfung an der Höheren Hauswirtschaftsschule geschenkt - und 50 Jahre später backt sie ihn immer noch mit der gleichen Hingabe wie damals. Das sind die kleinen Geschichten, die immer im Gedächtnis bleiben - und bei denen das Festmahl zum Erlebnis wird.
Vom Wasser für die Schmiede zum Wasser für das Leben im Gasthaus
Das Übelbachtal wurde einst das Tal der Hämmer genannt - hier wurde geschmiedet, hier arbeitete man mit Feuer und Wasser. Der Hammer in der Schmiede wurde durch Wasser angetrieben. Auch heute noch fließt dieses Element - allerdings durch den Gasthof, wärmend, nährend und verbindend. Hier setzt man sich an einen Tisch an einer Eckbank, lehnt sich zurück - und bleibt.
Bleiben Sie bei einem Glas Wein und spüren Sie, dass das Wochenende gekommen ist. Genießen Sie ein traditionell duftendes Huhn. Und sprechen Sie mit Gisela, die Ihnen lachend erzählt, wie es früher mit der berühmten Fischplatte war: »Ich habe Garnelen und Krabben in einer Pfanne gebraten, mit viel Knoblauch und Öl, und schwupps - waren sie weg! Meine Tochter hat sie aufgegessen, bevor die Gäste ihre Gabeln und Messer finden konnten. Alles, was übrig blieb, waren die Beilagen - und ein Haufen überraschter Gesichter.«
So ist das im Hammerherrenhaus: Manchmal ist das Essen schneller weg, als man »hausgemachte Remoulade« sagen kann. Aber was bleibt, ist ein freundliches Lächeln. Und der Wunsch, bald wiederzukommen.











