Gasthof Kraxner

Michaela Kraxner erinnert sich noch gut an die Geräusche, die ihre Kindheit prägten: das Klirren von Gläsern, das Lachen von Gästen, das Klappern von Töpfen in der Küche. Ihr Zuhause war kein gewöhnliches Familienhaus - es war ein Wirtshaus. »Unser Wirtshauszimmer war unser Wohnzimmer«, sagt sie mit einem Lächeln.

Ihre Eltern, beide im Gastgewerbe tätig, haben vor mehr als 40 Jahren das Gasthaus in Hatzendorf gekauft - mitten im Ort, direkt neben der Kirche. Ein Ort, an dem sich das Leben des Dorfes abspielte - von Taufen bis zu Begräbnissen, von fröhlichen Stammtischen bis zu ausgelassenen Feiern.

Restaurant Kraxner
Wenn der Kneipenraum auch das Wohnzimmer ist
Michaela Kraxner erinnert sich noch gut an die Geräusche, die ihre Kindheit prägten: das Klirren von Gläsern, das Lachen von Gästen, das Klappern von Töpfen in der Küche. Ihr Zuhause war kein gewöhnliches Familienhaus - es war ein Wirtshaus. »Unser Wirtshauszimmer war unser Wohnzimmer«, sagt sie mit einem Lächeln. »Wenn wir von der Schule nach Hause kamen, aßen wir unser Mittagessen nicht am heimischen Esstisch, sondern
an der Bar unter den Gästen.«
Das Zentrum des Dorflebens
Ihre Eltern, beide im Gastgewerbe tätig, haben vor mehr als 40 Jahren das Gasthaus in Hatzendorf gekauft - mitten im Ort, direkt neben der Kirche. Der Ort, an dem sich das Leben des Dorfes abspielte - von Taufen
bis zu Beerdigungen, von fröhlichen Zusammenkünften von Stammgästen bis zu ausgelassenen Feiern. Ein Restaurant, das nicht nur ein Geschäft war, sondern ein Zuhause für eine ganze Gemeinschaft.

Heute führt Michaela das Restaurant gemeinsam mit ihrem Bruder Andreas. Doch der Weg dorthin war nicht selbstverständlich. Während Michaela schon früh wusste, dass sie im Gastgewerbe bleiben würde, zog es Andreas in die
die Welt. Er hat die Welt bereist, auf einem Kreuzfahrtschiff gearbeitet, in anderen Ländern und Kulturen gelebt. Erst eine schwere Krankheit brachte ihn zurück nach Hause - und zurück in den Gasthof. »Plötzlich war mir klar: Wenn wir das machen wollen
dann einfach zusammen«, sagt Michaela. »Alleine hätte ich eine große Kneipe nicht führen können.«

Mit Mut zu neuen Wegen
Die enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist auch heute noch ein wichtiger Bestandteil des Erfolgs. »Wir vertrauen uns gegenseitig bedingungslos«, sagt Michaela. »Wenn ich mich für meine Kinder engagiere, weiß ich, dass meine Eltern für mich da sein werden.
Unterstützung. Und andersherum. Natürlich war es eine Herausforderung, als die jüngere Generation begann, neue Ideen einzubringen. Auch für die Eltern war es eine Lernerfahrung - sie mussten lernen, die Zügel loszulassen und sich auf neue Wege einzulassen. Aber es war dieses gegenseitige Vertrauen, das den Übergang so erfolgreich machte. «Manchmal muss man den Mut haben, etwas Neues auszuprobieren. Das Beste daran ist, dass wir diskutieren und nicht streiten», lächelt sie.
»Wir haben von klein auf gelernt, für uns selbst einzutreten, damit unsere Debatten nicht aus dem Ruder laufen. Dieser Mut hat sich gelohnt. Kraxner wurde mehrfach ausgezeichnet, gewann den ersten Preis beim Wettbewerb der Kleinen Zeitung und überzeugte durch seine Qualität. Das Wichtigste für Michaela und Andreas sind aber nicht die Preise, sondern die Gäste. «Es ist nicht so, dass wir immer höher und höher wollen», sagt sie. «Unser größter Wunsch ist, dass es so bleibt, wie es ist. Dass wir unseren Gästen weiterhin eine ehrliche, authentische Restaurantkultur bieten. Dass das Restaurant das bleibt, was es schon immer war: ein Ort
Begegnungen«.«

Und während die nächste Generation - ihre Kinder - noch überlegt, ob sie diesen Weg weitergehen soll, ist eines klar: Das Gasthaus Kraxner lebt vom regen Austausch der ganzen Familie. Aus seiner Geschichte.
Aus Ihrer Leidenschaft. Und das ist es, was dieses Familienunternehmen so besonders macht.