- Essen & Trinken, Unterkunft & Urlaub
Gasthof Spengerwirt
Seit fast 90 Jahren betreibt die Familie Offner den Spengerwirt, mittlerweile in der vierten Generation. Heute stehen Karin Maggale-Offner, ihr Mann Markus Maggale und Bruder Hannes Offner gemeinsam hinter dem Herd, an der Theke und vor den Gästen. Was sie eint? Die Liebe zur Arbeit - und zu diesem Ort.
Wo 650 Menschen einander kennen und das Wirtshaus das Herz des Dorfes ist. Beim Spengerwirt sitzt man nicht nur, man ist Teil einer Gemeinschaft. Sei es bei einer Taufe - wie Karins Mutter einmal sagte: »Meine Mama wurde am Wirtshaustisch getauft, hier - mitten im Wirtshaus« - oder bei einem letzten Abschied. Beim Spengerwirt öffnet er auch an einem freien Tag - aus Zweisamkeit. Und weil es zum Dorfleben dazugehört.
Gasthof Spengerwirt in Hirschegg
Wo Karotten schmecken - und die Zukunft nach Braten riecht
Seit fast 90 Jahren betreibt die Familie Offner den Spengerwirt, mittlerweile in der vierten Generation. Heute stehen Karin Maggale-Offner, ihr Mann Markus Maggale und Bruder Hannes Offner gemeinsam hinter dem Herd, an der Theke und vor den Gästen. Was sie eint? Die Liebe zur Arbeit - und zu diesem Ort.
Hallo in Hirschegg
Wo 650 Menschen einander kennen und das Wirtshaus das Herz des Dorfes ist. Beim Spengerwirt sitzt man nicht nur, man ist Teil einer Gemeinschaft. Sei es bei einer Taufe - wie Karins Mutter einmal sagte: »Meine Mama wurde am Wirtshaustisch getauft, hier - mitten im Wirtshaus« - oder bei einem letzten Abschied. Beim Spengerwirt öffnet er auch an einem freien Tag - aus Zweisamkeit. Und weil es zum Dorfleben dazugehört.
Und dazwischen? Kochen, Geschichten erzählen, lachen, essen. Und es öffnet sich immer wieder - für Gäste, für Sie, für das Leben.
Silberne Schnallen und Braten
Name Spengerwirt erinnert an die Zeit, als hier noch Silberschnallen geprägt wurden. Heute glänzt es nicht mehr in der Werkstatt, sondern auf dem Teller. Wenn er auf den Tisch kommt, zum Beispiel ein Braten vom Jungrind - direkt von einem Bauern aus der Gemeinde - mit noch warmen hausgemachten Weißbrotknödeln, Kartoffelkarpfen und einer leckeren Gemüsesauce.
Man spürt sofort, dass hier alles passt: Rindfleisch, Wild, Fisch, Geflügel, Käse - was immer auf den Teller kommt, wächst und lebt im Haus oder kommt aus der Umgebung. Die Jäger aus dem Dorf bringen das Wild für die Herbstwochen mit, und meine Großmutter brachte früher Brombeeren (Heidelbeeren) mit: »Ich sehe sie noch vor mir sitzen, wie sie Heidelbeeren pflückt und den Teig für den Strudel ausrollt«, erinnert sich Karin. Heute steht der Heidelbeerstrudel ihrer Großmutter immer noch auf der Speisekarte. Im Winter mit Vanillesoße, im Sommer mit Schlagsahne oder Eiscreme. Für Gäste, die eine internationale Interpretation brauchen, heißt »Schwoarzbeer-Strudl« lächelnd »Käsekuchen mit Heidelbeeren«. Was bleibt: der Geschmack des Berges, gespickt mit Erinnerungen.
Wo Gäste zu Freunden werden - und Erinnerungen zu Traditionen
Hier verschwimmen die Grenzen zwischen Gästen und Freunden. Wer einmal kommt, kommt wieder - mit Kindern, Enkelkindern. »Früher habe ich mit den Kindern unserer Gäste gespielt - heute spielen unsere Kinder mit ihren. Sie springen im Heu, sie planschen im Bach neben dem Haus«, sagt Karin. Es ist eine Gastfreundschaft, die nicht nur von Herzen kommt, sondern von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Und weil es beim Spengerwirt nicht um Fast Food geht, gibt es das ganze Jahr über besondere Highlights: die legendären Wiener Steaktage zu Beginn der Ferien, mit 15 Variationen - von Kürbiskern bis Kurkuma. Und natürlich die Wildwochen, wenn nicht nur Wildbraten in der Pfanne liegt, sondern auch Jägersagen auf den Tisch kommen.


















